13. Mai 2014

Razzor ist wieder geflickt

Gestern habe ich nun die Scharniere gekauft und so konnte ich heute die Reparatur machen.

Als erstes habe ich die noch vorhanden Bruchstücke an Seitenruder und Leitwerk mit einem scharfen Messer entfernt. Dann die Scharniere in die beiden Teile eingepasst, mit dem Messer feine Schlitze geschnitten und dann eingeklebt. Das Einkleben ist noch knifflig, da ja kein Leim in die Scharniere kommen sollte. Aber ich denke, es ist einigermassen gelungen.


Danach das Seitenruder wieder am Gestänge angeschlossen und den ersten Versuch gestartet, das Ruder zu bewegen. Aber was ist das? Der Servo blieb in einer hinteren Stellung stehen. Ich konnte ihm von Hand wieder zurück helfen und nach vorne funktionierte es. Das Servo hatte Karies.


Glücklicherweise hatte ich noch von einem anderen Projekt, welches ich noch nicht begonnen habe, noch zwei Micro Servos da. Und toll, es passt sogar in die Lücke des ausgebauten Originalservos.

Also das neue Servo nach einem Servocheck mit Heissleim eingeklebt. Als dieser hart war, wollte ich das Servohorn aufsetzen, welches ich neu machen musste. Aber was ist denn das schon wieder? Das neue Servo ist tiefer als das alte und das Servohorn lag auf dem Elapor auf. So habe ich hier ein wenig herausschnitzen müssen, dann funktionierte es. Weshalb habe ich denn das nicht vorher bereits gesehen? Naja, man lernt nie aus.



Danach alles wieder gut eingebaut, die Servostellungen sauber eingestellt und fertig war die Reparatur. Aber leider konnte ich dann nicht fliegen gehen. Das Wetter war den ganzen Vormittag gut. Aber als ich fertig war, begann es natürlich wieder zu regnen und am Nachmittag habe ich keine Zeit. Hoffentlich klappt es morgen Vormittag dann.

10. Mai 2014

Auch Razzor-Erstflug ging schief

Heute hat das Wetter endlich zugelassen, dass ich mit dem Razzor den Erstflug wagen konnte. Am Abend hat es aufgehört zu winden und das Wetter war wirklich gut.
Also los. Den Razzor bereit gemacht und aufs Feld gegangen. Dort nochmals alles gut angesehen und durchgecheckt, alles stimmte. So habe ich den Motor gestartet und los ging es. Erstmals warf ich einen Flieger nicht von oben weg, sondern wie öfters als Tipp gegeben habe ich ihn über den Flügeln gehalten und von unten geworfen. Aber leider ging danach der Flug wiederum nur etwa zwei Sekunden.

Der Flieger kippte nach links und schlug schon sehr bald mit der linken Tragfläche auf dem Feld auf. Dann überschlug er sich und dummerweise war der zweite Bodenkontakt mit dem Seitenruder. Dieses brach dann leider auch ab.


Schlimm ist das ja nicht. Das kann man mit Scharnieren sehr gut wieder zusammenkleben.

Grund für den Absturz war wahrscheinlich wieder ich. Ich denke, ich habe zu zögerlich Gas gegeben und den Flieger auch nicht gerade nach vorne geworfen. Denn er hatte den Linksdrall bereits nach dem Verlassen der Hand. Mit mehr Gas wäre es vielleicht trotzdem gut gegangen, so aber hatte er keine Chance. Also beim nächsten Mal wieder von oben werfen und mehr Gas geben.

7. Mai 2014

Razzor im Rucksack

Im rclineforum.de sucht ein User nach einem Flieger, welcher im Rucksack gut transportierbar ist. Ich denke, dass dies mit dem Razzor gut möglich ist.

So sieht es aus, wenn der Razzor in der Schachtel versorgt ist. Sehr kompakt und nicht zu gross.


Damit man es auch besser sehen kann, habe ich die Schachtel in einen einfachen Rucksack gestellt. Damit liesse sich der Flieger bereits gut transportieren. Bei einem etwas grösseren, höheren Rucksack wäre das absolut kein Problem.

Alles fertig eingebaut und nun heisst es wiederum warten

Nun ist alles fertig eingebaut. Der fehlende Gabelkopf ist am Höhenruder montiert, die RC Komponenten nochmals überprüft und definitiv eingebaut, der Schwerpunkt richtig ausgewogen. Nun könnte es eigentlich losgehen, doch das Wetter spielt mal wieder nicht mit. Ich hoffe, dass es am Nachmittag dann geht.

Ebenfalls habe ich auch bei diesem Modell nun die Gabelköpfe mit einem kleinen Ring vom Aquariumsschlauch gesichert. So können sie nicht aufgehen.


Und so wartet er dann jeweils auf seinen Einsatz.

Mit dem geklebten Höhenleitwerk hat der Rumpf leider keinen Platz mehr in der Originalschachtel. So habe ich für diese auf beiden Seiten eine kleine Aussparung in den Karton geschnitten, damit er wieder Platz hat. Nun schauen die beiden Seiten aus der Schachtel heraus, aber das ist nicht so schlimm. So kann ich ihn sehr gut im Regal stehen lassen oder auch viel besser geschützt transportieren.


3. Mai 2014

Das fehlende Teil ist eingetroffen

Heute ist das fehlende Teil angekommen. Ich musste nun endlich mal nachschauen, wie die korrekte Bezeichnung für dieses Teil ist. Es heisst richtig Gabelkopf.

Nun muss ich es noch einbauen und auf gutes Wetter für den Erstflug hoffen.

30. April 2014

Schon wieder ein neuer im Hangar. Der Multiplex Razzor

Diesen Flieger hatte ich auf dem Radar. Und als er nun bei eflight.ch im Angebot war, konnte ich nicht mehr widerstehen. So habe ich ihn bestellt und heute ist er bei mir gelandet.


Sofort machte ich mich daran, den Flieger aus seiner Verpackung zu befreien. So sieht der Schachtelinhalt aus.




Dann ging es auch schon an das Zusammenstellen des Modells. Von Zusammenbauen kann ja nicht die Rede sein, da nur das Höhenleitwerk einzukleben, das Höhenruder anzuschliessen und die RC-Komponenten einzubauen sind. Also als erstes das Leitwerk einkleben und leicht antrocknen lassen.
Dann wollte ich das Höhenruder anschliessen. Aber leider blieb es beim Wollen. Denn ähnlich wie beim WingWing Z84 (dort fehlten die beiden Anlenkungen/Ruderhörner an den Rudern) fehlte hier die Anlenkung für das Höhenruder. Da sieht es so aus.

So klappt das natürlich nicht. Also alles nochmals und nochmals durchsucht, auch das kleine Säcklein mit den Schrauben usw.

Das ist schon ärgerlich für mich. Also ein Mail mit dem obigen Foto an eflight.ch gesendet, ans Telefon gegangen und telefoniert. Man wird sich darum kümmern und nachsehen, wie es bei den anderen Modellen aussieht. Leider habe ich noch keine Antwort erhalten, wie es nun weitergehen soll. Ich hoffe, dass da baldmöglichst eine solche Anlenkung kommen wird, da das Modell ja bereits verklebt ist. Natürlich kann da eflight.ch nichts dafür, denn jeden Baukasteninhalt können sie unmöglich kontrollieren. Da hatte ich jetzt einfach zwei Mal Pech.

So habe ich trotzdem weitergemacht und die RC-Komponenten eingebaut.

Damit die Antennenstummel immer richtig ausgerichtet sind, habe ich den Empfänger im Rumpf gestellt. Danach in die Kabinenhaube ein Loch gebohrt, wo der aufstehende Stummel nach oben geführt wird.


Ebenfalls noch den Schwerpunkt gemäss Angaben aus der Anleitung ausgewogen und den Sender programmiert. Und so steht er nun (fast) fertig da.



Da das Wetter ein Fliegen sowieso nicht zugelassen hätte, ist das mit dem fehlenden Teil nicht schlimm. Wenn es in den nächsten Tagen kommt, kann ich dann an meinen nächsten freien Tagen dann sicher fliegen. Ich bin schon sehr gespannt darauf.

25. April 2014

Leichte Modifikationen an der Yuki Pilatus B4

Da ich beim Erstflug im Flug die Kabinenhaube verloren hatte, musste ich hier etwas ändern. Das Problem war, dass der Akku und das Akkukabel ein wenig zu hoch waren und somit die Haube nicht mehr fest auf dem Rumpf lag. Um dieses kleine Problem zu lösen, habe ich den Boden der Kabinenhaube ausgeschnitten, damit die Kabel nicht mehr darauf drücken können. Das sieht jetzt so aus (ohne Akku).

So kann das Magnet die Kabinenhaube wieder komplett auf den Rumpf ziehen und das hört man auch deutlich am Geräusch.

Dann habe ich noch die alle Anlenkungen mit einem kleinen Aquariumschlauchring gesichert. So können diese sich sicher nicht öffnen.



Ebenfalls war ein kleines Problem, dass die Ruder durch die geklebte Verzierung nicht immer richtig liefen. Der Grund war, dass diese in den Falzen einfach nur mit einem Schnitt durchtrennt waren und sich somit gegenseitig stören konnten. So habe ich nun die überstehenden Stücke weggeschnitten und so laufen die Ruder ohne Probleme.


So sieht es bei mir im Rumpf aus.

Der Regler und der Empfänger sind zwischen den Servos und haben da genau platz. Ich hoffe einfach, dass der Empfänger nicht durch den Regler gestört wird. Die kurze Antenne des AR610 schaut nach hinten und die lange Antenne geht durch ein kleines Loch aus dem Rumpf.
Da die Servokabel der Querruder erst bei der Montage der Tragflächen eingeführt werden, die Anordnung am Empfänger so ist, dass der Anschluss für AIL unten am Empfänger liegt, habe ich die freie Kanalzuordnung der DX9 erstmals verwenden können. So habe ich den Kanal für AIL auf den zweitobersten Ausgang am Empfänger für GEAR umgestellt und der zweite ist AUX1, welcher sowieso schon oben ist. So kann ich die beiden Kabel einstecken, ohne dass ich den Empfänger ausbauen muss.