25. April 2014
Leichte Modifikationen an der Yuki Pilatus B4
Da ich beim Erstflug im Flug die Kabinenhaube verloren hatte, musste ich hier etwas ändern. Das Problem war, dass der Akku und das Akkukabel ein wenig zu hoch waren und somit die Haube nicht mehr fest auf dem Rumpf lag. Um dieses kleine Problem zu lösen, habe ich den Boden der Kabinenhaube ausgeschnitten, damit die Kabel nicht mehr darauf drücken können. Das sieht jetzt so aus (ohne Akku).
So kann das Magnet die Kabinenhaube wieder komplett auf den Rumpf ziehen und das hört man auch deutlich am Geräusch.
Dann habe ich noch die alle Anlenkungen mit einem kleinen Aquariumschlauchring gesichert. So können diese sich sicher nicht öffnen.
Ebenfalls war ein kleines Problem, dass die Ruder durch die geklebte Verzierung nicht immer richtig liefen. Der Grund war, dass diese in den Falzen einfach nur mit einem Schnitt durchtrennt waren und sich somit gegenseitig stören konnten. So habe ich nun die überstehenden Stücke weggeschnitten und so laufen die Ruder ohne Probleme.
So sieht es bei mir im Rumpf aus.
Der Regler und der Empfänger sind zwischen den Servos und haben da genau platz. Ich hoffe einfach, dass der Empfänger nicht durch den Regler gestört wird. Die kurze Antenne des AR610 schaut nach hinten und die lange Antenne geht durch ein kleines Loch aus dem Rumpf.
Da die Servokabel der Querruder erst bei der Montage der Tragflächen eingeführt werden, die Anordnung am Empfänger so ist, dass der Anschluss für AIL unten am Empfänger liegt, habe ich die freie Kanalzuordnung der DX9 erstmals verwenden können. So habe ich den Kanal für AIL auf den zweitobersten Ausgang am Empfänger für GEAR umgestellt und der zweite ist AUX1, welcher sowieso schon oben ist. So kann ich die beiden Kabel einstecken, ohne dass ich den Empfänger ausbauen muss.
7. März 2014
Ein neues Pferd im Stall. Eine Pilatus B4 von Yuki
Schon wieder konnte ich nicht wiederstehen und habe wieder zugeschlagen. Es wurde eine Yuki Pilatus B4, den ich in verschiedenen Videos auf Youtube gesehen hatte und im Internet nichts negatives darüber lesen konnte. Unter anderem habe ich dieses Video gesehen.
Testbericht auf modellpilot.eu
So habe ich diesen Flieger auf elektroflug.ch bestellt, da war er auch gerade noch vergünstigt zu haben. Dazu noch zwei Akkus und einen AR610 Empfänger. Damit sollte nichts schief gehen. Heute ist das Paket dann angekommen. Da die Bilder dazu.
Das Paket, so wie es heute angekommen ist.
Das sind die Bilder des Inhaltes. Sieht gut aus.
Dann war schon ein Mitnehmer in Alu beigelegt. Den verbauten aus Kunststoff habe ich sofort entfernt und mit dem Alu Teil ersetzt. Zu Beginn wusste ich zwar nicht, was das für ein Teil ist und musste den Händler kurz anrufen. Aber wenn ich richtig hingesehen hätte, hätte ich es schon gesehen. Naja, jetzt weiss ich es.
Und schon ist er fertig. Musste wirklich nur die Flügel anstecken und das Höhenleitwerk anschrauben. Natürlich den Empfänger noch einbauen. Der Platz ist ziemlich knapp und ich muss da noch eine bessere Lösung finden. Mit der Zeit wird das aber schon kommen.
Dann musste ich natürlich eine Schweizer Pilatus daraus machen und habe die beigelegten Kleber verwendet. Sieht doch schon besser aus.
Nach dem Erstflug, der gut verlaufen ist habe ich gesehen, dass der Rumpf unten gespalten war. Dieses habe ich natürlich sofort geklebt.
Der Platz im Rumpf ist wirklich ziemlich eng. So hat der Akku gerade knapp platz und drückt ein wenig auf die Haube. Diese ist mir im Flug dann auch tatsächlich noch abgefallen, habe sie ohne Probleme wieder gefunden. Aber da muss ich mir wirklich noch etwas einfallen lassen, damit das nicht mehr passiert.
Ebenfalls habe ich festgestellt, dass der vordere Teil des Rumpfes ziemlich weich ist. So habe ich hier nochmals beidseitig ein Stück Karbon eingebaut, damit es ein wenig stabiler wird. Hoffentlich hält es auch.
Und nun liegt er wieder in seiner Schachtel und wartet auf den nächsten Flug. Sauber kann man ihn in der Originalschachtel wieder versorgen, nachdem man die wenigen Handgriffe für die Demontage erledigt hat.
Der Kauf hat sich auch hier gelohnt. Es ist ein wendiger Flieger, mit dem man wirklich tolle Sachen machen kann. Aber davon bin ich noch weit entfernt und das ist auch schön so. Ich freue mich auf die nächsten Flüge.
Das kurze Video mit ein paar Sequenzen vom Erstflug kommt demnächst.
4. März 2014
Und schon wieder hat es gekracht
Heute habe ich mich mal wieder mit dem Pilatus PC21 auf das Feld gewagt, ich fühlte mich fit und bereit dafür. Und es klappte auch tatsächlich sehr gut. Der Start verlief ohne Probleme, die Kreise wurden besser und besser, die Über- und Vorbeiflüge waren super - eigentlich alles bestens.
So flog ich etwa 7 Minuten und dachte schon langsam an das Landen. Also bin ich in einiger Entfernung vor mir nicht allzu hoch vorbeigeflogen und wollte langsam in den Anflug gehen. Dazu wollte ich noch Höhe gewinnen und zugleich eine Kurve weg von mir ziehen. Leider war ich für dieses Manöver aber zu langsam, so dass es einen Ströhmungsabriss gab und der Flieger vorne links über den Flügel kippte. Natürlich wollte ich dies korrigieren, gab Gas und zog hoch. Doch leider war das zu nahe am Boden, so dass der Flieger mit der unteren, vorderen Seite des Rumpfes zuerst unsanft aufschlug. Hier das Resultat.
Nachdem ich bei der letzten solchen Landung der Meinung war, der Flieger sei Schrott, bin ich diesmal nicht mal mehr erschrocken. Das sah für mich schon sofort danach aus, dass ich diesen Bruch wieder kleben kann. Also ging ich sofort an die Reparatur.
Zuerst die Nase wieder zusammen geklebt.
Dann die beiden Teile schön mit Zacki eingestrichen und anschliessend gut zusammengedrückt.
So sieht es nach dem Kleben aus. So ziemlich genau beim gelben Pfeil ist die Bruchstelle. Auf einer Seite fast nicht mehr sichtbar, auf der anderen Seite aber schon. Ich denke aber, es ist gut so.
Von der letzten Reparatur hatte ich noch ein Stück Carbon. So schnitt ich da zwei Stücke und verbaute sie zur Versteifung der Klebestellen auf beiden Seiten ein. Damit ist es wieder sehr fest.
So, schon fertig mit der Reparatur. War gar nicht so schlimm. Was man aber ein wenig sehen kann ist, dass die Front schon ein wenig gestaucht ist. Die Seitenwände gehen da etwas auseinander, was vorher glaube ich noch nicht war. Hier werde ich eventuell nochmals etwas Carbon einbauen und sehen, ob dies wieder besser wird. Aber vom Fliegen her denke ich, macht das keinen Unterschied.
Und so sieht die PC21 nun aus. Fast nichts zu sehen. Also dann, bis zum nächsten Flug - dann hoffentlich wieder ohne Crash. Gelernt habe ich aber sicher wieder etwas daraus, das ist auch klar. Nicht zu langsame Manöver fliegen und erst recht nicht in geringer Höhe.
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Robbe
12. Februar 2014
Dritter Versuch mit dem PC21 und endlich erfolgreich
Nachdem ich heute einen neuen Propeller gekauft, ausgewogen und montiert hatte, konnte es auf dem Feld zum dritten Versuch gehen.
Es hat geklappt!!!!! Endlich!!!
Der Flieger ist aber tatsächlich sehr schnell, sehr wendig und für mich schon eine grosse Herausforderung. Es hatte auch manchmal recht brenzlige Situationen, bei denen ich nur knapp einem weitern Absturz entgehen konnte. Dies vor allem dann, als ich etwas schneller unterwegs war.
Die Werte für Expo habe ich gemäss Bedienungsanleitung eingestellt. Vor allem aber der Wert auf dem Querruder mit -60% sind mir fast etwas zu hoch. Dieser Wert hat die Auswirkung, dass der Flieger doch ziemlich spät reagiert und dann doch recht heftig. Das gefällt mir nicht so gut und nun werde ich hier andere Werte ausprobieren.
Der Flug war reines Adrenalin. So war ich tatsächlich sehr froh, als der PC21 wohlbehalten irgendwo im Feld am Boden war. Ich verzichtete tatsächlich freiwillig auf den Flug mit dem zweiten Akku, da meine Knie doch recht weich waren. Aber das wird schon, da bin ich sicher. Es mach jedenfalls riesigen Spass, mit diesem kleinen Flitzer zu fliegen.
Die Akkus sind nun auch sauber verstaut
Es hatte mich gestört, dass ich für die Akkus keine richtige Lagerungsmöglichkeit hatte. So lagen die 2200mAh Akkus im Liposack und die restlichen für den WingWing und nun für den Nano Racer PC21 lagen im Regal.
Da kam diese Woche der Aktionsflyer von OBI, worin die Plastikboxen als Aktion aufgeführt und da habe ich heute einen Koffer mit einfacher Einteilung gekauft. Nun liegen die Akkus zusammen mit dem Ladegerät schön versorgt gemeinsam im Koffer.
Nun bin ich zufrieden.
11. Februar 2014
Zweiter Versuch mit dem Robbe Nano Racer PC21
Heute habe ich nun endlich auch den neuen Servo eingeklebt, alles neu eingestellt und habe dann den zweiten Versuch gestartet. Leider wieder nicht erfolgreich
Aber diesmal denke ich, dass ich die Ursache bin. Ich denke, ich habe zu wenig Power gegeben, den Flieger nicht richtig geworfen und erst noch nicht richtig in den Wind. Das kam davon, dass ich wahrscheinlich zu zögerlich war und zu viel Respekt hatte.
Schaden bis jetzt: eine Luftschraube. Der Rest scheint noch in Ordnung zu sein, der Motor läuft ohne Propeller noch rund. Diesen werde ich morgen ersetzen und dann den nächsten Versuch wagen. Hoffentlich klappt es dann.
Danach halt mit meinem Nuri noch geflogen und das war dann richtig schön
5. Februar 2014
Servotest erledigt - der Servo ist defekt
Heute kam ich dazu, den Check für den Höhenruderservo zu machen. Den originalen Servo habe ich verglichen mit einem noch an Lager liegenden anderen Servo verglichen.
Sicher ist, dass der eingebaute Servo defekt ist. Diesen werde ich mit dem TowerPro SG91 ersetzen und dann kann es wieder losgehen.
Hoffentlich verläuft dieser dann erfolgreicher. Ich werde sicher etwas vorsichtiger ans Werk gehen, damit der Flieger auch nicht von Beginn an so weit weg geht. Ich bin gespannt.
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