27. Mai 2016
Ein neues Projekt: Phoenix PC-21 145cm
Der Winter ist vorbei, die Flugsaison hat begonnen. Da ich einerseits einen grossen, unbenutzten Motor mitsamt Regler da liegen habe (aus dem leider nicht so erfolgreichen Projekt Super Decathlon) und andererseits mir schon länger eine Holzversion einer Pilatus PC-21 vorschwebte, habe ich mir nun diese Phoenix Pilatus PC-21 mit 145cm Spannweite zugelegt. Es ist ein ARF Baukasten, auch etwas neues für mich.
Das Paket ist ende Mai 2016 bei mir gelandet und mit grosser Vorfreude habe ich das Paket geöffnet. Ausgesehen hat dies so.
Ich muss sagen, dass ich zuerst schon etwas erschrocken bin, als ich das gesehen hatte. Viele Teile lagen lose in der Schachtel. Zwar mit Luftpolsterfolie umgeben, aber halt doch lose. So habe ich dann mit gemischten Gefühlen mal den Rumpf aus der Schachtel genommen und war danach sofort beruhigt. Der Rumpf, die Flügel und alle heiklen Teile waren für sich nochmals gut in Folie verpackt und durch Kartons voreinander geschützt. Also alles super!
Nun geht es daran, alle benötigten Komponenten wie Servos, Kleinteile, Empfänger zu evaluieren und bestellen. Ich bin da sehr gespannt, was und wie das am Schluss dann herauskommt. Hoffentlich etwas Gutes!
2. April 2016
Holz Raus!: Mein erstes vollständig selber gebautes Flugzeug
Schon länger war es mein Wunsch einmal ein Flugzeug von Grund auf selber zu bauen. Doch bis anhin fehlte mir dazu ein geeignetes Objekt. Dies änderte sich, als im Rclineforum.de ein Thread erschien, in welchem ein mir entsprechendes Flugzeug vorgestellt wurde. Es handelt sich dabei um einen 140cm grossen Elektrosegler in Holzbauweise. Den Plan kann man sich im Downloadbereich von Modell Aviator gratis besorgen.
Weshalb ist das ein Modell, welches für mich in Frage kam? Die Gründe dafür waren:
- einfache Bauweise
- komplette Bauunterlagen inkl. Einkaufsliste usw.
- direkter Kontakt über das Forum
- Oldstyle Flugzeug, welches mir gefiel
So lud ich mir die Details aus dem Internet herunter und bin in den Modellbauladen, um mir das Holz usw. zu besorgen. Hier schluckte ich dann doch schon etwas, denn die Materialkosten überstiegen dann doch schon den Wert eines kompletten BNF Fliegers! Dies noch ohne Motor, Bespannfolie, Servos usw. Aber das konnte mich nicht abschrecken, denn ich wollte das bauen und der Winter war noch lange.
Die einzelnen Schritte habe ich versucht, in diesem Film zusammen zu fassen.
Mein Fazit: Das Flugzeug fliegt, hat aber noch seine Fehler. Das liegt sicher nicht an der Konstruktion sondern an meiner Bauausführung. Es gibt sicher einiges, was nicht ganz so richtig ist. Aber das ist jetzt so und ich versuche hier noch etwas zu verbessern. Dann machte es riesigen Spass, das Flugzeug zu bauen. Vieles machte ich zum ersten Mal und es ist verblüffend, wie sich alles zusammenfügt. Am Schluss bin ich dann doch etwas Stolz auf meinen Flieger und die doch einigen Stunden, die ich im Keller verbrachte, haben sich 200%ig gelohnt.
Und zum Abschluss noch ein paar Bilder dazu
Labels:
Erstflug,
Flugzeug,
Holz Raus!,
Selbstbau
Super Decathlon: Projekt abgeschlossen
Seit dem ersten Versuch mit der Decathlon ist doch schon einige Zeit vergangen. So machte ich ebenfalls noch im Dezember dann den zweiten Startversuch, von welchem aber keine Bilder vorhanden sind.
Aber ich muss sagen, dass auch dieser Versuch nicht geglückt ist und das Flugzeug kurz nach dem Abheben auf der linken Seite der Startpiste im Zaun hängen blieb. Diesmal gab es einen etwas grösseren Schaden, welcher aber ebenfalls sehr gut zu reparieren war. So ist eine Strebe der Tragflächenbefestigung und das linke Höhenruder gebrochen. Beides konnte ich sehr gut reparieren und so stand die Decathlon wieder einsatzbereit im Keller.
So ging es anfangs April zum dritten Versuch auf den Flugplatz und ich war eigentlich guten Mutes, dass es funktioniert und das Flugzeug fliegen wird. So bin ich nach erneuten Rollversuchen am Boden zum Start gefahren. Was dabei herausgekommen ist, kann man hier in diesem Video sehen.
Leider eben nicht sehr erfolgreich. Es lag einerseits sicher daran, dass ich keinerlei Angaben über den Schwerpunkt, über die grösse der Ruderausschläge usw. hatte und so die Einstellungen am Sender nicht optimal waren. Ich denke, dass die Querruderausschläge für die sehr langen (über die gesamte Länge der Tragfläche) Querruder zu gross waren und meine Steuerbefehle deshalb viel zu heftig waren. Kam dann noch dazu, dass ich aufgrund der Situation mit dem Lieferwagen noch "panischer" steuerte und somit den Absturz des Flugzeuges verursachte. Ich denke die Decathlon wäre geflogen, wäre das Auto nicht dort gestanden und wären die Ausschläge richtig programmiert gewesen.
Wäre, hätte, wenn, .... All das nützt jetzt auch nichts mehr. Ich habe beschlossen, dass ich das Flugzeug nicht mehr reparieren, das Projekt als Erfahrung abbuche und als abgeschlossen betrachten werde. Trotz allem habe ich auch mit diesem Projekt wieder einiges gelernt und hat mir doch für zukünftige Projekte einiges gezeigt. Aber die Decathlon ist für mich Geschichte. Schade, es wäre ein sehr schönes Flugzeug gewesen.
27. Januar 2016
FMS Explorer F3A: Unverhofft kommt oft
Da einem meiner Fliegerkollegen dieses Flugzeug nicht gelegen ist und keine Freude daran hatte, hat er ihn mir vermacht. Danke Thomi!
Schon auf dem Flugplatz habe ich den Flieger an meine Spektrum DX9 gebunden und die Einstellungen von meinem MPX Stuntmaster kopiert. Nach allen Checks habe ich auch schon bald den Erstflug damit gemacht und ich bin begeistert. Schon beim ersten Flug fühlte ich mich damit sehr wohl. Klar müssen noch Feineinstellungen am Sender gemacht werden, aber auch so ist er schon TipTop.
Zu Hause dann habe ich bereits gemachte Reparaturarbeiten etwas verfeinert, obwohl dies nicht unbedingt nötig war. Einzig, dass man den einten Flügel nicht mehr abnehmen konnte störte mich ein wenig. Denn so kann ich ihn sehr schlecht im Keller lagern. Nun aber ist das wieder möglich. Ebenfalls habe ich am Heck noch etwas Blei angeklebt, da er doch etwas kopflastig war. Ob es ausreicht, wird sich beim nächsten Flug zeigen.
Auf alle Fälle ist das ein toller Flieger, der auch mit seiner Akkugrösse von 3S 2200mAh sehr gut in meinen Hangar passt. Ich denke, dass ich noch viel Freude mit diesem Flieger haben werde.
9. Januar 2016
E-flite T-28 Trojan: Ein neuer ist gelandet
Schon länger und speziell seit ich dieses Modell bei einem Flugkollegen gesehen habe ist in mir der Wunsch gewachsen, mir diesen Flieger in den Hanger zu stellen.
Nun ist der Preis ein wenig herunter gekommen und ich hatte noch einen Rabattgutschein und so habe ich mir den schönen T-28 Trojan von E-flite bestellt. Gestern ist er in einem riesigen Paket angekommen.
Heute habe ich mich daran gemacht, den Flieger flugbereit zu machen. Als erstes natürlich den Flieger aus der Verpackung genommen.
Die Anzahl der Teile ist sehr übersichtlich und zu machen gibt es wirklich fast nichts. Es muss das Höhenruder mit zwei Schrauben angeschraubt und der Gabelkopf eingehängt werden. Dann der Dreiblattpropeller mit dem Aluspinner befestigen.
Anschliessend den einteiligen Flügel mit vier Schrauben am Rumpf befestigen. Da ich vor habe, den Flieger im Keller zerlegt zu lagern habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, dass die Montage auf dem Platz einfach stattfinden kann. Glücklicherweise werden sowohl die Fahrwerk-, Klappen- und Querruderservos mit Y-Kabeln angeschlossen, welche wie Verlängerungskabel eingesetzt werden können. So habe ich die Y-Kabel an die am Flügel befindlichen Servostecker montiert und mit unterschiedlich farbigem Isolierband gesichert. Mit dieser Verlängerung lassen sich die Kabel sehr gut durch das Loch in den Rumpf führen, bevor der Flügel angeschraubt wird. Auf der anderen Seite der Y-Kabel habe ich die Kabel mit denselben Farben markiert und auf dem Empfänger am entsprechenden Steckplatz eine gleichfarbige Markierung angebracht. So kann ich die Kabel einfach anschliessen und die Montage ist auch schnell gemacht.
Nun den 3S 2200mAh Akku platzieren und den Schwerpunkt bestimmen. Auch der ist schnell gefunden. Der Akku einfach zentral auf das Brett legen und so stimmt er super.
Und fertig ist der Aufbau.
Nun geht es an die Programmierung des Senders und ans Binden. Da ich eine Spektrum DX9 habe, ist auch diese Programmierung sehr schnell und einfach gemacht. Ich habe mich dabei an die Angaben in der Anleitung gehalten, sowie DR&Expo so eingestellt, wie ich es von den anderen Fliegern in etwa gewohnt bin. Dann noch die entsprechenden Sprachansagen dazugelegt und fertig ist der Flieger.
Sieht doch gut aus, oder nicht? Es funktioniert alles und mir scheint die Qualität wirklich sehr hoch zu sein.
Und einen Platz an der Wand hat er auch schon gefunden. Er ist in guter Gesellschaft.
Wenn jetzt das Wetter noch mitspielen würde, könnte nächste Woche der Erstflug stattfinden. Es ist mein erstes Modell mit einem AS3X-Empfänger mit eingebauten Stabilisierungssystem. Dieses übernimmt feine Steuerungsbefehle für einen stabilen Flug, auch bei Wind. Da bin ich auf beides wirklich sehr gespannt.
Labels:
Basic,
BNF,
E-flite,
Eflite,
Trojan T-28
22. Dezember 2015
GreatPlanes Kunai: Der Erstflug
Heute war der grosse Tag für meinen GreatPlanes Kunai. Der Erstflug konnte stattfinden.
Und ich darf sagen, dass sich das sehr lange warten wirklich gelohnt hat. Einen Flug versuchte ich mit der Kamera am Cap montiert zu filmen.
Es ist ein toller Flieger! Ich fühlte mich damit schon nach den ersten Sekunden sehr wohl. Er macht das, was man steuert und hat ein sehr breites Flugspektrum. Von langsam bis zügig ist alles möglich. Und er ist wirklich sehr wendig und verträgt doch einiges an Flugfiguren. Das Landen ist auch gut machbar, er kommt ziemlich langsam herein.
Von mir ein klarer Kauftipp! Er entspricht meiner Meinung genau dem, was im ganzen Netz in Filmen zu sehen ist - einfach grosse Klasse!
16. Dezember 2015
GreatPlanes Kunai: Ein neues Flugzeug ist gelandet
Über ein Jahr habe ich darauf warten müssen. Heute ist er endlich bei mir gelandet. Der GreatPlanes Kunai.
Was ich in der Verpackung gefunden habe hat mich sehr überzeugt. Es sind sehr schöne Teile, die wenigen, weit vorgefertigten Teile sind sauber verarbeitet und machen einen sehr stabilen Eindruck.
Es mussten nur die Holme in die Flügel geklebt, die Flügel mussten zusammengeklebt, das Höhen- und Seitenruder am Rumpf angeklebt und der Empfänger eingebaut werden. Alles hat tadellos funktioniert. Ausser dass ich den falschen Empfänger hatte. Mein angedachter Spektrum AR610 Empfänger hat die Anschlüsse nach oben und damit hat man keine Chance, den Empfänger im schmalen Rumpf zu verstauen. So musste ich mir einen Spektrum AR6260 Empfänger zulegen, der die Anschlüsse nach vorne hat.
Dann habe ich den Empfänger in die mitgelieferte Plastikhülle umgebaut und schon sieht im Rumpf alles super aus. Dann kann auch hier der Erstflug hoffentlich bald stattfinden.
Was ich in der Verpackung gefunden habe hat mich sehr überzeugt. Es sind sehr schöne Teile, die wenigen, weit vorgefertigten Teile sind sauber verarbeitet und machen einen sehr stabilen Eindruck.
Dann habe ich den Empfänger in die mitgelieferte Plastikhülle umgebaut und schon sieht im Rumpf alles super aus. Dann kann auch hier der Erstflug hoffentlich bald stattfinden.
Abonnieren
Posts (Atom)